Schneeschuhwandern

Vielen ist gar nicht bewusst, dass Schneeschuhwandern viel mehr ist als eine Trendsportart. Bereits vor über 3.000 Jahren nutzten unsere Vorfahren Konstruktionen aus Zweigen und Fellen um sich im Schnee fortzubewegen.

Bei den Hightech-Schneeschuhen von heute geht es aber meist nicht mehr um das reine Vorankommen. Schneeschuhe dienen immer mehr der Freizeitbetätigung – ob beim Tourengehen mit dem Snowboard, Trail Running im Schnee oder beim klassischen Wintertrekking.



Wie funktioniert ein Schneeschuh?

Eigentlich ist das relativ simpel. Dank der Auflagefläche der Schneeschuhe wird das Gewicht der Person auf eine größere Fläche verteilt und so ein Einsinken im Schnee verhindert. Bei der Wahl des richtigen Schneeschuhs verhält es sich wie bei allen Schuhkäufen auch: Der Einsatzbereich ist entscheidend. Je nachdem wo der Schneeschuh-Geher unterwegs sein wird, sollte er sich für ein Modell aus Aluminium, Kunststoff oder – eher seltener – Holz entscheiden. Am besten lässt ihr euch dazu im Fachhandel beraten.

Der Schuh im Schneeschuh – was gibt es zu beachten?

Wer den passenden Schneeschuh gefunden hat, braucht dazu auch den richtigen Schuh. Denn auch bei der Schuhwahl spielt der Einsatzbereich eine große Rolle. Grundsätzlich gilt fürs Schneeschuhgehen: Der passende Winterstiefel sollte einen hohen Schaft und eine stabile Sohle besitzen. Der hohe Schaft schützt vor Schnee und Kälte, verhindert aber auch Umknicken. Er gibt dem Schneeschuhgeher einfach mehr Halt im Schuh.

Die Sohle muss eine gewisse Steifigkeit mitbringen, um eine gute Geheigenschaft zu gewährleisten. Bei der Sohle sollte man darauf achten, dass sie ein grobes, tiefes Profil besitzt, um auch ohne die Schneeschuhe, zum Beispiel auf gewalzten oder geräumten Wegen, unbeschwert zu marschieren.

Weitere wichtige Kriterien sind Wasserdichtigkeit und Wärmeisolation – wie beispielswiese eine zusätzliche Bodenisolierung, ein wärmendes Innenfutter und ein Thermo-Fußbett. Auf Mehrtagestouren oder bei richtigem Sauwetter darf zusätzlich eine Gamasche nicht fehlen.

Sinnvoll ist auch eine spezielle Schneeschuhauflage – eine Art Gumminase oberhalb der Ferse. Diese sorgt beim Laufen für einen festeren Sitz am Schuh und ist mit den meisten Schneeschuhbindungen kompatibel. Der Riemen eines Schneeschuhs liegt direkt auf ihr der Schneeschuhauflage auf. Dadurch wird verhindert, dass er durch die Laufbewegung nach unten abrutscht.

Vor dem Kauf – Hanwag Tipp:

Übrigens gibt es bei den Bindungen ziemlich große Unterschiede bei der Bedienbarkeit. Wir empfehlen deshalb beim Schneeschuhkauf die Winterstiefel mitzunehmen und die Schneeschuhe noch im Laden mal an- und auszuziehen und zwar mit dicken Winterhandschuhen an den Händen.

Hanwag Modelle für das Schneeschuhwandern:

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